Kakurenbo – Hide and Seek

Heute hatte ich den netten Kurzfilm in meinem Briefkasten und da musste ich ihn natürlich gleich schauen. Ich bin ein großer Fan von Kurzfilmen, denn manchmal braucht man keine 60 Minuten und mehr um eine Geschichte zu erzählen, die dennoch unterhaltend und fesselnd ist

 

Kakurenbo – Hide and Seek

Release: Mai 2011

Länge: 25 Minuten

 

"Wer Nachts verstecken spielt, kann von Teufeln entführt werden"

Story:

Eigentlich sollten Hikora und die 7 anderen Kinder bereits im Bett liegen. Doch die Legende eines Spieles hat sie aus den betten und in spärlich beleuchtete Gassen gelockt. "Otokoyo", nennt sich das Versteckspiel, bei dem man sich nicht vor den anderen Kindern, sondern vor Teufeln verstecken muss.

Hikoras Schwester hat dieses Spiel gespielt und seitdem ist sie verschwunden, wie zahlose anderen Kinder, die ebenfalls nicht auf die Warnungen gehört haben. Die Regeln des Spieles sind einfach.

Sieben Kindern müssen es sein und jeder muss eine Fuchsmaske tragen. Der Ort an dem sie sich treffen sollen, ist durch Hinweise zu finden, die am Ende das Wort des Spiels ergeben. Keiner der Teilnehmer scheint sich am Anfang bewusst, dass die Teufel nicht nur bloßes Gerede sind.

 

Visuell:

'Kakurenbo: Hide and Seek'ist sehr düster gehalten und nur dank der modernen Neonlichtern nimmt die Dunkelheit nicht überhand. Bei der grafischen Umsetzung hat man sich dem Cel Shading bedient, welches man auch oft in Videospielen wiederfindet. Zum Beispiel bei Naruto oder Dragonball. Die Animationen sind hier wirklich sehr flüssig gehalten und manchmal vergisst man, dass kein handgezeichnetes Werk vorliegt.

 

Synchronisation:

Gänzlich ohne deutsche Syncro kommt 'Kakurenbo: Hide and Seek'. daher und so muss man sich mit dem japanischen Originalton samt Untertitel zufrieden geben. Stört mich persönlich weniger, da ich eh ein Sub-Only Fan bin. ^^ Allerdings ist der japanische Cast recht spärlich. Nur sechs der acht menschlichen Charaktere haben eine Stimme und Dialog. Ein Sprecher fällt dabei besonders auf, oder eher gesagt, eine Sprecherin.

Junko Takeuchi, Syncronsprecherin des hitzigen Ninjas Naruto Uzumaki, leiht dem jungen Hikora ihre Stimme.

Aber auch die restliche Besetzung ist in der Animeszene zumindest was die Stimmen betrifft nicht ganz unbekannt. Alle machen einen sehr guten und soliden Job. Einzig zu bemängeln ist der Soundtrack am Anfang, der doch um einige Stufen zu laut ist und die Stimmen übertönt.

 

Extras:

Trotz des mageren Preises von 10€ für die DVD, darf man sich auf ein paar kleine Extras freuen.

– 16-seitiges Booklet mit einer Kurzfassung der Story, geschichtlichem Hintergrund und einem Interview mit dem Zwei-Mann-Team hinter Kakurenbo

– Making-of

– Kinotrailer

– Interview mit den Machern

Nicht viel, aber im Vergleich durchaus mehr, als so manch andere DVD zu bieten hat, die mit 20€ und mehr zu Buche schlägt.

 

Meine 5 Cent dazu:

Der Ein oder Andere dürfte sich vielleicht an der Länge von gerade mal 25 Minuten stören, ich finde allerdings, dass diese 25 Minuten völlig aussreichen, um die Geschichte zu erzählen. Bis zum Ende bleibt es spannend und die Erklärung, was mit den Kinder passiert ist, bleib ebenfalls nicht aus. Kurzfilme haben ja gerne die Angewohnheit, offen zu Enden und den Zuschauer mit mehr Fragen zurückzulassen, als er am Anfang hatte. Ich bin froh, dass dem hier nicht so ist, sonst wär der Bock aber Fett gewesen, das sag ich euch. XD

Die visuelle Umsetzung hat mir auch sehr gefallen, wobei natürlich Handzeichungen immer eine Klasse für sich sind. Warum man sich aber für diese Varriante entschieden hat, wird in dem Booklet sehr einleuchtend erklärt.

Kakurenbo: Hide and Seek DVD

Ich bereuhe den Kauf keineswegs und kann jedem 'Kakurenbo: Hide and Seek'. wärmstens ans Herz legen, der mal was Kurzes fürs zwischendurch sucht oder – wie ich – ein Fan von Kurzfilmen ist.

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4 Gedanken zu „Kakurenbo – Hide and Seek

  1. hey, ich bin ein mega großer fan dieses kruzfilms, allerdings ist ir nicht ganz klar was mit diesen kindern genau geschehen ist, man sieht ja dass alle an eine art stromnetzt gechlossen wurden aber wie genau ist das jetzt wirklich? und wozu dient es? ich habe mir den film gerade das 4. mal angesehen und habe es bis jetzt noch ncith richtig verstanden, wäre lieb wenn du mri das erklären würdest. XD

    1. Super, der Film ist aber auch genial. 😀
      Naja, nach meiner Ansicht nach werden die Kinder als Stromlieferant benutzt. Wie ne Batterie.
      War zumindest mein erster Gedanke und wenn sie eben „leer“ sind, müssen neue her und dann geht das Spiel von vorne los. ^^

  2. Na, wenn ich wenigstens davon einen überzeugen konnte, dem Filmchen eine Chance zu geben, hat sichs ja schon gelohnt. :3