Summer Wars – Krieg gegen den Sommer?

Los Männer, an die Kanonen! Wir werden dem Sommer den Krieg erklären!

Was? Wiederholen sie das, Soldat! Kein Krieg? Aber,…oh…ich verstehe. …packt die Kanonen wieder in ihre Schoner. Hier liegt ein Missverständnis vor, wie es scheint.

Wir führen keinen Sommerkrieg.

Summer Wars ist der neuste Hit von Mamoru Hosoda (Das Mädchen, das durch die Zeit Sprang) und dem Studio Madhouse, aus dem Jahre 2009.

Inhalt:

OZ, virtuelle Sammelstädte von milliarden Menschen aus aller Welt, welche sich in Form eines Avatars dort Frei bewegen können.

Egal ob chatten, Sport oder Kämpfe, hier findet man alles, was das Herz begehrt.

Es ist wie eine Welt in der Welt, wo sich Jung und Alt trifft.

Doch nicht nur seine Freizeit kann man hier verbringen. Mit OZ ist alles verbunden: Handynetze, Ampelanlagen oder das GPS. Die Menschen sind ziemlich abhängig, vom OZ-Netzwerk.

Teil von diesen beiden Welten ist der Schüler Kenji Koiso (links), welcher zusammen mit seinem Freund Sakuma als Aushilfe für OZ im Hintergrund arbeitet, nachdem er leider die Qualifizierung für die Mathematik-Olympiade verpasst hatte.

Zumindest bist Natsuki Shinohara in ihr "Büro" in der Schule platzt, eine Schulfreundin der beiden Jungs. Einen von ihnen möchte sie mit nach Hause nehmen, zum anstehenden Geburtstag ihrer Großmutter.

Was genau hinter dieser scheinbar netten Geste steckt, ist ein Versprechen, das Natsuki ihrer Großmutter gegeben hat: Einen guten Partner zu finden. Ohne das man ihn darauf vorbereitet hat, wird Kenji kurzerhand als Verlobter vorgestellt. Und auch wenn er Gefühle für Nstsuki hegt, ist er von dieser Lüge nicht nicht wirklich begeistert.

Schließlich lässt er sich doch weich kochen und macht die Scharade mit, auch wenn er nicht nur von dem Anwesen, sondern auch von der Größe der Familie ziemlich eingeschüchtert ist.

In der Nacht, bekommt Kenji eine SMS, welche nur aus einem riesigen Zahlencode besteht. Es ist ein Rästel, dass das Mathegenie nichts ahnend knackt und das Ergebnis schickt  er an den Versender zurück. Am nächsten Tag erscheint ein Foto von ihm in den Nachrichten. Oz wurde von seinem Account aus gehackt und Kenjis Avatar treibt nun ziemlichen Schabernack in der virtuellen Welt, was sich auch negativ auf die reale Welt auswirkt.

Nur mit Hilfe seines Freundes kann er mit einem neu erstellen Avatar OZ betreten. Dort versucht er den Hacker dazu zubringen, ihm sein Avatar zurückzugeben und seinen Ruf rein zu waschen. Leider gelingt ihm das nicht mal im Ansatz und nur dank dem beherzten Eingreifen von King Kazuma, eine Berühmtheit in OZ und Meister des Martial Art, kann verhindert werden, dass Kenjis Avatar in Grund und Boden gestampft wird.

Sakuma findet heraus, dass es sich hier um eine künstliche Intelligenz handelt, welche Kenjis Avatar übernommen hat, mit dem Namen "Love Maschine".

Meinung:

Summer Wars gehört für mich persönlich zum Highlight von 2009, auch wenn ich zugeben muss, dass es mich abgeschreckt hat, dass er von vielen als "Liebesgeschichte" angesehen wird. Sicher, im Laufe des Filmes entsteht eine minimale Romantik zwischen Kenji und Natsuki, aber deswegen ist es noch lange kein Liebesfilm.

Der Hauptplot besteht aus der Welt OZ und wie diese, dank einer feindlichen Übernahme, zu einer Bedrohung der Welt wird.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch und sehr individuell wie zahlreich. Vor allem die 90-jährige Oma ist ziemlich tough für ihr Alter und mit Kenji hat man doch unglaublich Mitleid und das mehrmals im Film.

Die Settings sind wirklich atemberaumend designed. Das Haus, die Natur drum herum und OZ sind sehr liebevoll gestaltet und ziehen den Zuschauer in ihren Bann. Nicht umsonst hat Summer Wars den „Japanese Academy Award“ für den besten Animationsfilm gewonnen.

Wer also mal nach etwas anspruchvollerem als Pokemon sucht oder ein Fan von „Das Mädchen, das durch die Zeit sprang“ ist, sollte sich Summer Wars unbedingt mal ansehen.

Es gibt Action, Comedy und ein bisschen was fürs Herz.

Umso schöner, dass Kazé sich die Rechte für das deutsche Release gesichert hat.

Für die Veröffentlichung, welche für 26. November anvisiert ist, sind folgende Versionen geplant:

 

 

Quelle: Kazé Forum

 

Für jeden also etwas dabei und für mich, als kleiner Sammler, kommt natürlich nur die CE in Frage.

Wer sich aber selbst einen Eindruck vom Film machen möchte, kann sich auf der offiziellen Homepage

http://www.summerwars.de/

in der Kinoliste umsehen, ob eines davon in eurer Nähe diesen Film zeigt. Leider wird er nur in wenigen Kinos laufen, da die großen Ketten kein Interesse an ihm zu haben scheinen. Des weiteren wird er nur auf japanisch mit deutschem Untertitel präsentiert, was mir allerdings gar nichts ausmacht und wenn ich nicht über eine Stunde zum nächsten Kino bräuchte, würde ich nur zu gerne reingehen.

Wer also vom 08/15 Mainstream genug hat, sollte diesem Film eine Chance geben. :3

So, das wars erstmal wieder.

See you soon!

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3 Gedanken zu „Summer Wars – Krieg gegen den Sommer?

  1. Pingback: Nekogiri Blog
  2. So, da ich erst vor kurzem Summer Wars geschaut habe, mit nem Kumpel und Bruder, kommt dieser Blogeintrag recht gelegen :).
    Ich fand den Film auch super :). Ich mag ja persönlich die Animefilme wo etwas bodenständig bleiben, also mit einem neon genesis kann man mich nicht vor den Bildschirm locken. Hier ist es viel mehr das das der Film, wie schon erwähnt, von dem Herrn ist der auch "Das Mädchen das durch die Zeit sprang" und ich diesen auch sehr schön fand.
    Wer den Film ohne Infos schaut, wird wahrscheinlich etwas verwirrt sein. Denn die Hauptcharaktere sind nicht nur Natsuki und Kenji, sondern auch die ganze Famile und Verwandschaft von Natsuki. Das hatte ich schon bemerkt und irgendwie war es für mich ein ungewönliches Konzept, was aber im Ganzen gesehen doch gut funktioniert hat.
    Das der Film kein richtiger Liebesfilm ist, sollte man schon merken. Ich hatte das zwar am Anfang gedacht, aber wurde eines besseren belehrt. Was ich auch noch dazu sagen muss, das mich das Szenario ein wenig an Digimon Film erinnert hat, ich weiß jetzt nicht mehr welcher es war, aber ich glaube es war der zweite. Aber es erging nicht nur mir so^^.
    Joa soviel von mir. Nochmals schöner Blog den du hast :) und bis die Tage mal 😀